Warum ich gerne singe!

Als ich als Kind abends ins Bett ging, habe ich meist noch eine Stunde gesungen. Bei Autofahrten in Familie habe ich oft mit meinem Vater gesungen, der genauso gern singt wie ich. Dabei ist mir immer wichtig gewesen, dass die Lieder Gott loben; dass es Glaubenslieder sind – wie in einem früheren Jugendlied „Gott loben, das ist unser Amt.“

Der Herr hat mir die Freude am Singen geschenkt. War ich in meiner Jugendzeit mal traurig, habe ich meine Gitarre zur Hand genommen und gesungen. Wenn ich heute singe, höre ich auch nicht gleich wieder auf. Wir haben viele Jahre an Singfreizeiten mit Siegfried Fietz teilgenommen. Kamen wir von dort zurück, sangen wir die neu gelernten Lieder oft mehrstimmig zu Hause weiter. Unsere Tochter Lydia hat von klein auf gern mitgesungen und lernte sie ganz schnell auswendig. War ich mit ihr zu einer Mutter-Kind-Freizeit war, haben wir in der Kirche gemeinsam vorgesungen, auf Wanderungen, beim Schwimmen im Meer und abends vor dem Schlafen. Ich singe auch oft alleine beim Autofahren.

Singen macht Freude: Einmal für einen selbst – aber auch, zu sehen, wie andere sich darüber freuen. So war es auch Ende August zur Saitenspielfreizeit mit Michael Wittig in Sellin. Als Gitarrenspielerin wollte ich unbedingt die Lieder mitsingen. Es war eine wunderbare Freizeit mit vielen neuen und ein paar bekannten Liedern. Wir hatten sehr gute Bibelarbeiten und eine harmonische Gemeinschaft untereinander. Das Beste aber waren das Singen und Spielen. Wir danken Michael Wittig herzlich für die wunderbare Musik und die schönen Lob- und Glaubenslieder. Auch in der Weihnachtszeit singen wir sehr viel und spielen mit unseren Instrumenten dazu – geistliche Weihnachtslieder und natürlich auch Erzgebirgslieder.

Ich habe immer sehr viel Ausdauer dabei, denn Singen macht fröhlich und glücklich. Ich denke, Gott freut sich über ein fröhliches Gotteslob. Auch bei Problemen gehen mir die Lieder mit ihren Texten durch den Kopf. So hat mir neben der Bibel manches Lied im Leben sehr geholfen.

Ich möchte ermuntern, wieder mehr zu singen: Vor allem Lieder mit Texten, die Tiefgang haben und spritzigen Melodien, die sich gut einprägen. Es lohnt sich auch, Texte auswendig zu lernen wie zum Beispiel „Jesu, meine Freude, Jesu, meine Ruh“ oder „Christus ist unser Friede“.

Ich freue mich schon auf das Singen und Loben im Himmel.

 

Ute Israel

Jahnsdorf

 

 

 

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